20071129 Espenhorst Bericht.shtml 22.03.2012

 

29. November 2008

Logo der Fachhochschule KarlsruheVermessungs- und Kartographiegeschichtliches Kolloquium 2007/2008

Hochschule Karlsruhe – Technik und Wirtschaft, Fakultät für Geomatik und Freundeskreis Geomatik im Verein der Freunde der Hochschule e. V.

Am 29. November 2007 hielt Jürgen Espenhorst im Rahmen des Vermessungs- und Kartographiegeschichtlichen Kolloquiums einen Vortrag über die „Atlaskartographie in Südwestdeutschland im 19. Jahrhundert“.

Spätestens seit dem Erscheinen seiner monumentalen Kartobibliographie „Petersmann’s Planet“ im Jahr 2003 mit knapp 700 Seiten dürfte Jürgen Espenhorst nur wenigen an Atlanten des 19. und frühen 20. Jahrhunderts Interessierten, seien es Kartensammler oder –liebhaber, Kartenkuratoren oder Antiquare, unbekannt geblieben sein. Hatte er in diesem englischsprachigen Werk wie schon 1994/95 in „Andree, Stieler, Meyer & Co. – Bibliographie der Handatlanten“ (auf knapp 500 Seiten) einen umfassenden Überblick über die so genannten Großen Atlasfamilien mit allen bibliographischen Details zur Identifizierung beziehungsweise Zuordnung einzelner Exemplare geboten, so gab Espenhorst in seinem Vortrag einen Einblick in seine jüngsten Forschungen, die sich auf die „kleinen“ Atlasfamilien konzentrieren. Am Beispiel von Atlanten aus dem deutschen Südwesten zeigte er, welche Probleme sich bei der Ermittlung und Einordnung der in der Regel wesentlich weniger weit verbreiteten und nur über kürzere Perioden erschienenen Atlanten auftun.

 

Alte Atlanten und ihre Liebhaber: Dr. Joachim Neumann, Jürgen Espenhorst, Günter Pflug, Eberhardt Hayn, Dr.-Ing. Hansjörg Seckel, Irene-Annette Bergs (v. l.)

Foto Heinz Musall

Alte Atlanten und ihre Liebhaber: Dr. Joachim Neumann, Jürgen Espenhorst, Günter Pflug, Eberhardt Hayn, Dr.-Ing. Hansjörg Seckel, Irene-Annette Bergs (v. l.)

 

Da sich unter den Zuhörern sowohl an solchen Atlanten besonders Interessierte als auch Besitzer einzelner Exemplare befanden, beschloss eine rege Diskussion den Vortrag.

Heinz Musall