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Die DGfK wurde am 9. Juli 1950 gegründet. Heinz Bosse, später Präsident der DGfK, baute ab 1951 die Landesgruppe Baden-Württemberg auf und gründete 1954, nach dem Ortsverein Stuttgart, auch den Ortsverein Karlsruhe. Neun ordentliche Mitglieder und ein förderndes Mitglied schlossen sich am 2. Februar 1954 in der Gaststätte „Zum Blumenfels“ in der Karlsruher Blumenstraße zusammen. Den ersten Fachvortrag hielt Dr. Berthold Carlberg am 9. April 1954. Seit 1999 heißt der Ortsverein Sektion Karlsruhe.
Mit Prof. Heinz Bosse (gestorben 2001) gehörte ein Ehrenpräsident der DGfK zur Sektion, mit Henning Wocke ein Ehrenmitglied.
Bis Januar 1994 zählte die Sektion 259 Veranstaltungen, darunter 148 Fachvorträge. Seit dem Winterhalbjahr 1982/83 veranstaltet sie gemeinsam mit der Fachhochschule Karlsruhe die Kartographischen Kolloquien, meist vier pro Winterhalbjahr. Zum 40-jährigen Bestehen erschien die Festschrift „40 Jahre Kartographie in Karlsruhe“. Die Themen reichten von Atlaskartographie und Geländedarstellung über Kartographiegeschichte und Luftbilder bis zu Geoinformationssystemen. Ein Höhepunkt war 1972 der Vortrag von Prof. Eduard Imhof über die Stellung der Kartographie zwischen Kunst und Wissenschaft.
Schon im Gründungsjahr besichtigte die Sektion die Papierfabrik Buhl in Ettlingen. Es folgten Firmen, Institute, Archive und Ausstellungen, unter anderem bei Carl Zeiss in Oberkochen (1970), im Bibliographischen Institut in Mannheim (1967) und mehrfach beim Pietruska Verlag in Rülzheim. Eine Besonderheit waren die Orientierungsfahrten: 1972 die erste Auto-Rallye („Unternehmen Sichere Zündung“) durch den Kraichgau, 1977 und 1984 Fahrrad-Rallyes.