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Das LGL führt ein Digitales Landschaftsmodell, das sogenannte Basis-DLM, in dem topographische Grundlagendaten erfasst sind. Die landschaftsbeschreibenden Objekte liegen als Punkte, Linien und Flächen in einer Vektordatenbank vor, viele mit zusätzlichen Attributen. Bearbeitet wird der Bestand mit einem auf ArcGIS basierenden Editor.
Der Objektartenkatalog gliedert die Inhalte in tatsächliche Nutzung (Siedlung, Verkehr, Vegetation, Gewässer, Bauwerke und Einrichtungen), Relief sowie gesetzliche Festlegungen, Gebietseinheiten und Kataloge. Das Basis-DLM ist Teil des Amtlichen Topographisch-Kartographischen Informationssystems (ATKIS), wird in UTM-Koordinaten im Lagereferenzsystem ETRS89 geführt, ist nicht signaturiert und maßstabsfrei. Für wesentliche linienhafte Objekte wie Straßen, Bahnstrecken und Gewässer beträgt die Lagegenauigkeit ±3 m.
Der Bestand ist sehr aktuell: Siedlungsflächen und Straßennetz werden etwa alle sechs Monate fortgeführt, unter anderem mit Daten der Veränderungsverursacher, mit digitalen Orthophotos (Bodenauflösung 20 cm, bei Bedarf 10 cm) und mit Außendienst vor Ort. Durch automatische Generalisierung lassen sich weitere DLMs für andere Maßstäbe und Darstellungen ableiten. Genutzt werden sie für topographische und thematische Karten, für die Einsatzplanung von Polizei und Rettungsdiensten, für Analysen und Planungen sowie in Forschung und Lehre.
Auskünfte zu Inhalten, Bezug und Kosten erteilt das LGL Baden-Württemberg (geodaten@lgl.bwl.de). Änderungen lassen sich im Geoportal BW über den Button „Feedback zur Karte“ melden.